Was macht gesundes Katzenfutter aus?
Was macht gesundes Katzenfutter aus?
Gesundes Katzenfutter lässt sich nicht an einem einzigen Merkmal erkennen. Ein hoher Fleischanteil, Bio-Zutaten oder eine getreidefreie Rezeptur können wichtige Auswahlkriterien sein. Entscheidend ist jedoch, dass das Futter deine Katze bedarfsgerecht versorgt und zu ihrer Lebensphase, ihrem Energiebedarf und ihrer Verdauung passt.
Achte deshalb nicht nur auf Werbeaussagen, sondern auch auf die Futterart, die Zusammensetzung, die verwendeten Proteinquellen und die Fütterungsempfehlung.
Woran erkennst du geeignetes Katzenfutter?
Woran erkennst du geeignetes Katzenfutter?
Bezeichnungen wie „Premium“, „natürlich“ oder „besonders hochwertig“ sagen allein wenig über die tatsächliche Eignung eines Futters aus. Ein gutes Katzenfutter sollte nachvollziehbar deklariert sein und zu deiner Katze passen.
- Passende Futterart:
Ist das Produkt als Alleinfuttermittel oder Ergänzungsfuttermittel gekennzeichnet? - Geeignete Lebensphase:
Passt das Futter zu einem Kitten, einer ausgewachsenen oder einer älteren Katze? - Nachvollziehbare Zutaten:
Sind Proteinquellen und wichtige Bestandteile verständlich angegeben? - Angepasste Futtermenge:
Passt die empfohlene Menge zum Gewicht und zur Aktivität deiner Katze? - Gute Verträglichkeit:
Bleiben Verdauung, Kotbeschaffenheit, Fell und Körpergewicht stabil? - Zuverlässige Akzeptanz:
Frisst deine Katze das Futter gerne und regelmässig?
Besondere Protein-Konzepte
Monoprotein bedeutet, dass ein Futter nur eine definierte tierische Proteinquelle enthält. Ein solches Futter kann hilfreich sein, wenn du bestimmte Proteinquellen vermeiden oder die Verträglichkeit einer einzelnen Tierart beobachten möchtest.
Monoprotein bedeutet jedoch nicht automatisch, dass das Futter hypoallergen oder für jede sensible Katze geeignet ist. Prüfe zusätzlich die vollständige Zusammensetzung.
Als alternative Proteine werden Proteinquellen bezeichnet, die seltener in klassischem Katzenfutter eingesetzt werden. Dazu können Insekten oder weniger verbreitete Tierarten gehören.
Eine bisher selten gefütterte Proteinquelle kann bei einer tierärztlich begleiteten Ausschlussfütterung relevant sein.
Bei hydrolysierten Proteinen werden grosse Proteinstrukturen in kleinere Bestandteile aufgespalten. Dadurch soll das Immunsystem sie weniger leicht als mögliche Auslöser einer Futtermittelreaktion erkennen.
Hydrolysierte Proteine werden insbesondere in speziellen Diätfuttermitteln verwendet. Solche Produkte solltest du bei einem medizinischen Verdacht nach tierärztlicher Empfehlung einsetzen.
Nein. Unter diesen Begriff können ernährungsphysiologisch wertvolle Bestandteile wie Herz, Leber und andere Organe fallen.
Eine transparente Deklaration ist dennoch hilfreich, damit du erkennen kannst, welche Tierarten und Bestandteile tatsächlich verarbeitet wurden.
Passende Proteinquelle für deine Katze finden
Einkaufen nach Bedürfnis
Finde das passende Futter für die Bedürfnisse deines Tieres
Neues Katzenfutter langsam einführen
Mische das neue Futter schrittweise unter das bisherige und erhöhe den Anteil über mehrere Tage. So kann sich die Verdauung deiner Katze langsam an die neue Zusammensetzung gewöhnen.
Beobachte während der Umstellung Appetit, Verdauung, Kotbeschaffenheit und allgemeines Wohlbefinden. Sehr wählerische Katzen benötigen manchmal etwas mehr Zeit.
Wenn deine Katze vollständig aufhört zu fressen, solltest du nicht versuchen, sie durch längeres Hungern an das neue Futter zu gewöhnen. Eine anhaltende Futterverweigerung sollte tierärztlich abgeklärt werden.
Fragen & Antowrten im Überblick
Gesundes Katzenfutter versorgt deine Katze bedarfsgerecht mit allen benötigten Nährstoffen und passt zu ihrem Alter, Gewicht, ihrer Aktivität und ihren individuellen Bedürfnissen.
Nein. Getreide ist nicht automatisch ungeeignet. Bei einer bekannten Unverträglichkeit oder empfindlichen Verdauung kann getreidefreies Katzenfutter jedoch sinnvoll sein.
Beide Futterarten haben unterschiedliche Eigenschaften. Nassfutter unterstützt durch seinen hohen Feuchtigkeitsgehalt die Flüssigkeitsaufnahme. Trockenfutter ist praktisch und gut portionierbar. Auch eine Kombination ist möglich.
Eine einzelne Prozentzahl reicht nicht aus, um die Qualität eines Futters zu beurteilen. Wichtiger sind geeignete Proteinquellen, eine nachvollziehbare Deklaration und die vollständige Nährstoffversorgung.
Eine einzelne Prozentzahl reicht nicht aus, um die Qualität eines Futters zu beurteilen. Wichtiger sind geeignete Proteinquellen, eine nachvollziehbare Deklaration und die vollständige Nährstoffversorgung.
Nein. Der Rohproteingehalt zeigt nicht, woher das Protein stammt oder wie gut deine Katze es verwerten kann. Auch der Wassergehalt des Futters beeinflusst die angegebene Prozentzahl.
Ein Alleinfuttermittel ist für die vollständige tägliche Ernährung vorgesehen. Ergänzungsfuttermittel, Snacks und einzelne Fleischprodukte müssen mit anderen Futtermitteln kombiniert werden.
Die benötigte Menge hängt von Gewicht, Alter, Aktivität, Kastrationsstatus und Energiedichte des Futters ab. Die Herstellerempfehlung dient als Ausgangspunkt und sollte an die Gewichtsentwicklung angepasst werden.


