Nassfutter oder Trockenfutter für Katzen: Was passt besser?

Nassfutter, Trockenfutter oder eine Kombination aus beiden Futterarten? Diese Frage lässt sich nicht für jede Katze gleich beantworten. Entscheidend sind unter anderem das Alter, der Energiebedarf, das Trinkverhalten und die individuellen Vorlieben deiner Katze.

Unabhängig von der Futterart sollte das gewählte Katzenfutter bedarfsgerecht zusammengesetzt und für die tägliche Ernährung als Alleinfuttermittel gekennzeichnet sein. Weitere Grundlagen findest du auf unserer Seite über gesundes Katzenfutter.

Was ist der wichtigste Unterschied?

Der offensichtlichste Unterschied liegt im Wassergehalt. Nassfutter enthält deutlich mehr Feuchtigkeit als Trockenfutter. Trockenfutter ist dafür kompakter, länger haltbar und besitzt meist eine höhere Energiedichte.

Beide Futterarten können grundsätzlich zur ausgewogenen Ernährung einer Katze beitragen. Voraussetzung ist, dass Zusammensetzung, Futtermenge und Nährstoffversorgung zur jeweiligen Katze passen.

Welche Vorteile bietet Nassfutter?

Nassfutter liefert der Katze bereits über die Nahrung eine grössere Menge Flüssigkeit. Das kann besonders bei Katzen hilfreich sein, die von sich aus nur wenig trinken.

  • Hoher Feuchtigkeitsgehalt
  • Unterstützt die tägliche Flüssigkeitsaufnahme
  • Für viele Katzen besonders aromatisch
  • Weiche Konsistenz und einfache Aufnahme
  • Grosse Auswahl an Fleisch- und Fischsorten

Ein passendes Beispiel aus unserem Sortiment ist das Nassfutter mit Lachs und Truthahn von I love my cat. Für ernährungssensible Katzen kann ausserdem das Defu Katzenfutter Lachs Sensitive interessant sein.

Was ist bei Nassfutter zu beachten?

Geöffnete Verpackungen sollten im Kühlschrank aufbewahrt und zeitnah verfüttert werden. Viele Katzen mögen das Futter zudem lieber, wenn es nicht direkt kalt aus dem Kühlschrank angeboten wird.

Bleibt Nassfutter längere Zeit im Napf stehen, kann es besonders bei warmen Temperaturen schneller verderben. Nicht gefressene Reste sollten deshalb rechtzeitig entfernt werden.

Welche Vorteile bietet Trockenfutter?

Trockenfutter lässt sich leicht portionieren, lagern und transportieren. Es eignet sich ausserdem gut für Futterautomaten, Intelligenzspielzeuge und Suchspiele.

  • Lange haltbar und einfach zu lagern
  • Saubere und genaue Portionierung
  • Praktisch für Futterautomaten
  • Geeignet für Beschäftigungs- und Suchspiele
  • Kann über den Tag verteilt angeboten werden

In unserem Sortiment findest du beispielsweise das Thrive PremiumPlus Katzenfutter mit Huhn. Eine alternative Proteinquelle bietet das Katzentrockenfutter mit Insektenprotein von I love my cat.

Was ist bei Trockenfutter zu beachten?

Aufgrund der geringen Feuchtigkeit sollte deiner Katze jederzeit frisches Wasser zur Verfügung stehen. Mehrere Trinkstellen oder ein Katzenbrunnen können manche Katzen zum Trinken anregen.

Trockenfutter besitzt zudem häufig eine höhere Energiedichte. Bereits kleine Mengen können viele Kalorien liefern. Die Portion sollte deshalb abgewogen und an Gewicht, Aktivität und Körperzustand der Katze angepasst werden.

Normales Trockenfutter ersetzt übrigens keine Zahnpflege. Für einen gezielten Effekt auf Zähne und Zahnstein sind speziell dafür entwickelte Produkte oder eine tierärztlich empfohlene Zahnpflege erforderlich.

Ist Mischfütterung eine gute Lösung?

Bei der Mischfütterung erhält die Katze sowohl Nassfutter als auch Trockenfutter. Dadurch lassen sich Eigenschaften beider Futterarten miteinander verbinden: Nassfutter trägt zur Flüssigkeitsaufnahme bei, während Trockenfutter praktisch portioniert und für Beschäftigungsspiele eingesetzt werden kann.

Wichtig ist, nicht jeweils eine vollständige Tagesration beider Futterarten zu geben. Die Mengen müssen gemeinsam berechnet werden, damit deine Katze insgesamt nicht zu viele Kalorien aufnimmt.

Du kannst die Futterarten beispielsweise auf verschiedene Mahlzeiten verteilen. Das erleichtert die Portionierung und ermöglicht es dir, die gefressenen Mengen besser im Blick zu behalten.

Welche Futterart passt zu deiner Katze?

Bei der Auswahl solltest du nicht nur auf die Bequemlichkeit achten. Folgende Fragen können dir bei der Entscheidung helfen:

  • Trinkt deine Katze ausreichend?
  • Wie hoch ist ihr Energiebedarf?
  • Neigt sie zu Übergewicht?
  • Bevorzugt sie eine bestimmte Konsistenz?
  • Bestehen Unverträglichkeiten oder gesundheitliche Besonderheiten?
  • Ist das Futter als Alleinfuttermittel gekennzeichnet?

Bei Erkrankungen der Nieren, Harnwege, Zähne oder des Verdauungstrakts sollte die Fütterung mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt abgestimmt werden.

Futter langsam umstellen

Ein plötzlicher Wechsel kann bei empfindlichen Katzen zu Verdauungsproblemen führen. Mische deshalb über mehrere Tage immer etwas mehr vom neuen Futter unter die bisherige Mahlzeit.

Manche Katzen reagieren zudem zurückhaltend auf eine ungewohnte Konsistenz. Geduld und kleine Portionen helfen häufig besser als ein abrupter Wechsel.

Fazit: Nassfutter, Trockenfutter oder beides?

Nassfutter kann durch seinen hohen Feuchtigkeitsgehalt besonders zur Flüssigkeitsaufnahme beitragen. Trockenfutter punktet bei Lagerung, Portionierung und Beschäftigung. Eine gut geplante Mischfütterung kann ebenfalls sinnvoll sein.

Wichtiger als die pauschale Entscheidung für eine Futterart ist die Qualität und Eignung des gesamten Futters. Auf unserer Übersichtsseite über gesundes Katzenfutter erfährst du, welche weiteren Merkmale du bei der Auswahl berücksichtigen solltest.

Häufige Fragen zu Nass- und Trockenfutter

Kann eine Katze nur mit Trockenfutter ernährt werden?

Ein als Alleinfuttermittel gekennzeichnetes Trockenfutter kann grundsätzlich alle notwendigen Nährstoffe liefern. Dabei müssen jedoch die Wasseraufnahme und die passende Futtermenge besonders beachtet werden.

Ist Nassfutter grundsätzlich gesünder?

Nassfutter liefert mehr Flüssigkeit, ist dadurch aber nicht automatisch hochwertiger. Entscheidend sind die Zusammensetzung, die Nährstoffversorgung und die Eignung für die jeweilige Katze.

Darf man Nassfutter und Trockenfutter kombinieren?

Ja. Beide Futterarten können am selben Tag angeboten werden. Die jeweiligen Mengen müssen jedoch aufeinander abgestimmt werden, damit die tägliche Gesamtmenge zum Energiebedarf der Katze passt.